Fische - Stress erfolgreich vermeiden und Haltung optimieren

Bereits meh­re­re Blog-Bei­trä­ge beschäf­tig­ten sich mit dem wich­ti­gen The­ma „Stress bei Fischen“. Sie haben sich sicher bereits Gedan­ken gemacht, wel­che Aspek­te in Ihrer Ver­kaufs­an­la­ge opti­miert wer­den könn­ten.

Hier nun zusam­men­ge­fasst eini­ge Exper­ten­tips, die Ihnen dabei wei­ter­hel­fen kön­nen:

  • Grund­la­ge ist das pro­fun­de Wis­sen über Fisch­bio­lo­gie und die Bedürf­nis­se Ihrer Pfleg­lin­ge. Hier ist es KEINE Schan­de, zu beken­nen, dass das eige­ne Wis­sen erwei­te­rungs­fä­hig ist. Es ist nur ein Feh­ler, dies NICHT zu tun!
  • Im Sin­ne Ihrer Kun­den kön­nen Sie sich mit weni­ger stress­emp­find­li­chen Arten befas­sen und die­se gezielt in der Ver­kaufs­an­la­ge anbie­ten.
  • Das Moni­to­ring der grund­le­gen­den Was­ser­wer­te bie­tet die Mög­lich­keit, Ver­än­de­run­gen zu erken­nen und ent­spre­chend agie­ren zu kön­nen. So wer­den grö­ße­re Abwei­chun­gen und damit ein­her­ge­hen­de Pro­ble­me früh­zei­tig erkannt bzw. ver­mie­den.
  • Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung der Fische soll­te im Mit­tel­punkt ste­hen. Aus vie­ler­lei Grün­den lohnt es sich, dabei Sorg­falt wal­ten zu las­sen.
  • Krank­heits­an­zei­chen müs­sen früh­zei­tig erkannt wer­den. Dazu gehört die regel­mä­ßi­ge Gesund­heits­kon­trol­le der Fische in allen(!) Becken.
  • Krank­hei­ten müs­sen fach­kun­dig behan­delt wer­den. Auch wenn eine sym­pto­ma­ti­sche Behand­lung in eini­gen Fäl­len Sinn machen kann, muss das Mit­tel der Wahl pas­send ange­wen­det wer­den. Feh­ler bei der Anwen­dung kön­nen den Stress der Fische ver­stär­ken und somit selbst zur Todes­ur­sa­che wer­den! Sym­pto­ma­ti­sche Behand­lung bedeu­tet, dass kei­ne exak­te Dia­gno­se gestellt wur­de und ledig­lich sicht­ba­re Ver­än­de­run­gen behan­delt wer­den, z.B. Schleim­haut­schä­di­gun­gen. Der Erre­ger oder die Ursa­che wer­den hier­bei NICHT bekämpft.
  • Ein ver­nünf­ti­ges Hygie­nema­nage­ment muss durch­ge­führt wer­den, z.B. mit­tels Kescher­des­in­fek­ti­on. Die kon­se­quen­te Ver­wen­dung eige­ner Uten­si­li­en für jeden Fil­ter­kreis­lauf ist essen­ti­ell.
  • Das Hand­ling der Fische erfolgt scho­nend, ins­be­son­de­re die Fang­me­tho­den sind gut geübt. Nicht so ver­sier­te Mit­ar­bei­ter wer­den von den Kol­le­gen geschult. Das nimmt ein paar­mal kurz Zeit in Anspruch, lohnt sich aber sehr schnell!
  • Und es gibt noch vie­le ande­re Mög­lich­kei­ten…

Wel­che Maß­nah­men haben in Ihrer Anla­ge bis­her den bes­ten Erfolg gezeigt?

Übri­gens: Wenn sie Inter­es­se an einem aus­ge­feil­ten Anti-Stress-Pro­gramm in Ihrer Fisch­an­la­ge haben, ste­he ich Ihnen mit pet-exper­ti­se ger­ne zur Ver­fü­gung. Gemein­sam ana­ly­sie­ren wir Ihre Anla­gen und fin­den indi­vi­du­el­le Lösun­gen für Sie.