C wie Chamäleon – Teil 1

ChamäleonSie sind echte Publikumslieblinge und tauchen in der Werbung immer wieder als Sympathieträger auf, ebenso wie in Kinofilmen: Chamäleons. Klar, dass sie der Traum vieler Terrarieninteressenten sind.

Pet-expertise informiert hier und in kommenden Blogbeiträgen, was es bei der Beratung im Zoofachhandel zu beachten gibt. weiterlesen

Die (oder der) Königspython

königspython  python  regiusSie (oder er – laut Duden ist beides richtig) gehört zu den beliebteren Schlangen in der deutschen Heimtierhaltung. Es handelt sich um eine relativ kleine Riesenschlange, die ursprünglich aus den Savannen Westafrika stammt. Inzwischen sind viele Nachzuchten in unterschiedlichen Färbungen erhältlich. weiterlesen

Leopardgeckos – Attraktive Pfleglinge im Terrarium

Gecko auf AstZu den oftmals genannten Einsteigertieren im Terrarium gehören ohne Zweifel die Leopardgeckos.

Sie stammen ursprünglich aus Afghanistan, Pakistan und Indien, sind bei uns aber in der Regel als Nachzuchten erhältlich. Dabei gibt es neben der Wildform bereits viele Farbzüchtungen, so dass jeder seinen optischen Favoriten leicht finden wird. weiterlesen

Die Temperatur im Terrarium

Reptilien und Amphibien sind wechselwarme Tiere. Bei ihnen wird nicht, wie bei Säugetieren, die optimale Körpertemperatur durch Stoffwechselvorgänge erhalten, sondern sie sind auf ihre Umgebungstemperaturen angewiesen. Sind diese nicht optimal, drohen gesundheitliche Gefahren. weiterlesen

Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium

Terrarientiere sind abhängig von den Bedingungen, die ihnen im Terrarium geboten werden. Neben der Beleuchtung kommt der Luftfeuchtigkeit eine essentielle Rolle zu: ist sie zu niedrig, drohen gesundheitliche Probleme für die Tiere. Ist sie zu hoch, ebenso.Green gecko weiterlesen

B wie Boa constrictor

Sie gehört zu den beliebtesten Riesenschlagen und dabei zu den relativ unkompliziert zu haltenden Arten. Dabei darf man die Boa constrictors nicht über einen Kamm scheren – es gibt viele verschiedene Unterarten. Diese unterscheiden sich nicht nur im Herkunftsgebiet, sondern auch in der zu erwartenden Endgröße. Für den Zoofachhandel empfehlen sich die kleiner bleibenden Arten. Das bedeutet in vielen Fällen immer noch eine Größe der Tiere um die 2 Meter. Dazu gehören in der Regel die Vertreter der Art Boa constrictor imperator, auf deutsch Kaiserboa. weiterlesen

Axolotl – ein biologisches Wunder!?

Axolotl erfreuen sich in der Heimtierhaltung großer Beliebtheit.

Ob das nun wirklich durch das Vorkommen eines solchen Tieres in einem Buchtitel bedingt ist, sei dahingestellt – ich möchte es eigentlich nicht glauben.

Fakt ist: biologisch sind Axolotl sehr interessant.

Der Grund: Sie entwickeln sich zunächst nach guter alter Schwanzlurch-Manier, indem Larven aus Eiern schlüpfen, ähnlich einer Kaulquappe. Diese Larvenstadien sind an das Leben im Wasser angepasst, sie atmen durch Kiemen und haben keine Gliedmaßen, sondern bewegen sich alleine mithilfe des Ruderschwanzes voran. Normalerweise wachsen den Larven dann Hinter- und Vordergliedmaßen, eine Lunge bildet sich und die Kiemen bilden sich zurück.

Nicht so beim Axolotl: es bekommt zwar Gliedmaßen, aber die Kiemen bleiben. Hintergrund ist, dass ein Hormon für die Umwandlung fehlt. Im natürlichen Lebensraum haben die Tiere durch die außenliegenden Kiemen und das lebenslange Leben im Wasser keinen Nachteil – so konnten sich die Tiere dort bis heute in dieser ungewöhnlichen Form halten.

Es handelt sich als um Tiere, die in einem Larvenstadium geschlechtsreif werden – normalerweise ein Widerspruch!

Und dann ist da noch eine Besonderheit: wenn ein Axolotl einen Teil der Gliedmaßen oder eines Organs verliert, zum Beispiel infolge einer Verletzung, dann werden diese Körperteile wieder nachgebildet – und zwar vollständig und vollkommen funktionstüchtig!

Das ist ein Grund für viele Forscher, diesen Mechanismus zu untersuchen, da er in der Medizin interessante Perspektiven eröffnen könnte.

Wissen Ihre Kunden eigentlich, was an einem Axolotl so besonders faszinierend ist?

A bis Z – Axolotl

Axolotl (Ambystoma mexicanum) erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie stammen aus Mexiko, wo sie in sumpfigen Bereichen von Seen und in Kanälen leben.

Entsprechend der dort vorherrschenden Bedingungen benötigen sie im Aquarium eine gute Wasserqualität und ausreichend Sauerstoff. Die Tiere vertragen kein Chlor und Kupfer sowie keine Schwermetalle. Achtung: auf Wasseraufbereiter, die auf Basis von DMSO (Dimethylsulfoxid) oder EDTA (Ethylendiamintetraacetat) wirken, reagieren manche Axolotl empfindlich!

Die Wassertemperaturen liegen für die Axolotlhaltung idealerweise zwischen 12 und 20 Grad Celsius. Die 20-Grad-Marke darf nicht lang überschritten werden, da die Tiere sonst Stress erleiden und gesundheitlich geschwächt werden.

Über den Bodengrund für Axolotl wird immer wieder diskutiert, da die Tiere unter Umständen ein wenig davon mit ihrem Futter aufnehmen. Insofern sollte er, wenn Kies verwendet wird, möglichst kleinkörnig und vor allen Dingen abgerundet sein. Alternativ kann eine Filtermatte auf dem Boden als Untergrund ausgelegt werden.

Ein Axolotl-Becken für zwei oder drei Tiere sollte 100 cm Kantenlänge aufweisen, es darf gerne auch größer gewählt werden. Unterschlupfmöglichkeiten aus Steinaufbauten, Röhren oder Wurzeln gehören unbedingt hinein. Robuste Wasserpflanzen sind ebenfalls empfehlenswert, insbesondere da sie für Beschattung des Beckens sorgen (in der Natur übernimmt das das natürliche Algenwachstum in den Lebensräumen, aber das ist im Aquarium und in der Verkaufsanlage ja nicht so schick…).

Die Lichtdauer beträgt 10 bis 12 Stunden pro Tag. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Axolotl dämmerungs- und nachtaktiv sind!

Mit Fischen sollten Axolotl nicht vergesellschaftet werden – es herrscht Verletzungsgefahr durch das Anfressen der außenliegenden Kiemen durch die Fische und für die Fische besteht ein nicht geringes Risiko, von den Axolotln gefressen zu werden. Neben Fischen stehen Larven, Würmer und dergleichen auf dem Speiseplan. Im Aquarium werden  Frostfutter und Fischfutter gerne genommen. Auch hier zählt die Abwechslung, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Das gewählte Futter sollte zu Boden sinken – meist nehmen die Tiere es dort erst auf.

Adulte Tiere werden alle 3 bis 4 Tage gefüttert, Jungtiere bis etwa zur Größe von 12 cm bekommen täglich oder spätestens alle zwei Tage Futter angeboten, das in der Regel auch gierig verschlungen wird.

Um die biologische Besonderheit dieser Tiere geht es in einem der nächsten Blogbeiträge bei pet-expertise.

Die passende Behausung für Avicularia und Co.

Grundsätzlich gilt bezüglich der Einrichtung und der klimatischen Verhältnisse das meiste, was für bodenbewohnende Vogelspinnen in einem früheren Blogbeitrag gesagt wurde, auch für die Baumbewohner.

Als Grundfläche rechnet man auch hier mit der jeweils doppelten Beinspannweite des Tieres in Länge und Tiefe des Terrariums.

Da die Tiere sich jedoch gerne im Geäst aufhalten und dort auch wohnen, darf hier natürlich die Klettermöglichkeit nicht fehlen. Hier muss die dreifache Beinspannweite als Höhe zur Verfügung stehen. Maximal sind das jedoch 40 cm über dem Bodengrund – denn sonst steigt die Verletzungsgefahr bei einem möglichen Absturz der Tiere.

Als Klettermöglichkeit können ein dicker Ast, eine Wurzel, ein alter Rebstock oder große Rindenstücke oder eine Kombination daraus dienen. Auch unbehandelte Terrarienpflanzen können gute Dienste leisten.

Gerne wird ein höhergelegenes Versteck angenommen. Manchmal wird hierfür ein kleiner Vogelnistkasten verwendet.

Beim Besprühen des Terrariums zum Aufrechterhalten der Luftfeuchtigkeit beachten Sie bitte, dass die Tiere selbst keinesfalls besprüht werden, egal wie fein der Sprühnebel sein mag. Das ist sehr unangenehm, weil die empfindlichen Tastrezeptoren der Spinnen sehr stark gereizt werden. Auch werden die Tiere hierdurch sehr scheu und lassen sich nicht mehr so gerne sehen.

Andererseits nehmen manche Arten Wasser gerne als Tautropfen von Blättern auf, so dass diese klimatische Besonderheit gegeben sein sollte.

In den Verkaufsanlagen im Zoofachhandel wird insbesondere auf die Bedürfnisse baumbewohnender Vogelspinnen noch wenig eingegangen. Die „Spinnenwürfel“ sind in der Regel zu niedrig, um den Tieren ihre artgemäße Lebensweise zu ermöglichen.

Auch für diese Arten sollte es möglich sein, die perfekten Haltungsbedingungen bereits im Zoofachhandel zu präsentieren und dem Kunden das passende Terrarium für sein Tier gleich direkt anbieten zu können.

Wie das gehen soll? Pet-expertise berät Sie gerne!