Kleinsäuger in weiß - Albinos

ratLand­läu­fig wer­den albi­no­ti­sche Tie­re mit Labor­tie­ren asso­zi­iert und als gru­se­lig emp­fun­den. Tat­säch­lich wer­den die Tie­re mit wei­ßem Fell und roten Augen oft in der Wis­sen­schaft ange­trof­fen. Ver­bun­den mit dem Albi­nis­mus sind aber eini­ge Pro­ble­me, über die sich Zoo­fach­han­del und  Heim­tier­hal­ter bewusst sein soll­ten. wei­ter­le­sen

Mäuse und Ratten mögen sich nicht

mouse silhouette and outlineMaus und Rat­te sind sich optisch recht ähn­lich und wer­den daher ger­ne „in eine Schub­la­de“ gesteckt. Auch trifft man sie im Zoo­fach­han­del meist direkt neben­ein­an­der an - obwohl den Tie­ren das gar nicht so recht sein dürf­te. Wis­sen Sie auch, war­um? wei­ter­le­sen

Der Tag-Nacht-Rhythmus

Alarm clockIn der Klein­säu­ger­hal­tung, ins­be­son­de­re natür­lich auch im Zoo­fach­han­del, ist es in der Regel erfor­der­lich, den Tie­ren einen Tag-Nacht-Rhyth­mus zu bie­ten. Die­ser beinhal­tet etwa 10 bis 14 zusam­men­hän­gen­de Stun­den des Tages eine Beleuch­tung mit einer kur­zen Däm­me­rungs­pha­se, den Rest der Zeit Dun­kel­heit. War­um ist das so? wei­ter­le­sen

D wie Degu

deguSie gehö­ren zu den Stars unter den Klein­säu­gern - weil bei Ihnen immer was los ist. Zur Hal­tung der pos­sier­li­chen Tie­re sind eini­ge Beson­der­hei­ten wis­sens­wert für Ihre Kun­den. Und es gibt auch Neu­es zu ver­mel­den. wei­ter­le­sen

Ernährungstipps für Kaninchen und Meerschweinchen - Frischfutter

Assortment of fresh vegetablesIn den meis­ten Zoo­hand­lun­gen wer­den Kanin­chen und Meer­schwein­chen ganz selbst­ver­ständ­lich mit Frisch­fut­ter ver­sorgt. Das hat für die Tie­re viel­fäl­ti­ge posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen.  Ab und zu wird mir aber berich­tet, dass das nicht gemacht wür­de, weil die Tie­re in den betrof­fe­nen Läden das nicht ver­tra­gen. Dabei gibt es ganz ein­fa­che Tipps zur Ver­mei­dung von Unver­träg­lich­kei­ten: wei­ter­le­sen

C wie Chinchilla

Sie gehö­ren zu den zwei­fels­oh­ne flau­schigs­ten Heim­tie­ren. Das kommt nicht von unge­fähr: aus jeder Haar­wur­zel von Chin­chil­las sprie­ßen bis zu 60 Här­chen. Trotz pos­sier­li­cher Optik gibt es bei der Bera­tung eini­ges zu beach­ten, damit der künf­ti­ge Besit­zer die erwar­te­te Freu­de mit sei­nen Tie­ren haben wird.jeune chinchilla wei­ter­le­sen

B wie Blinddarmkot

Im Zoo­fach­han­del ist es weit­hin bekannt: Kanin­chen fres­sen einen Teil ihres Kotes direkt wie­der. Dabei besteht kein Grund zur Sor­ge. Es han­delt sich um einen ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch wich­ti­gen Vor­gang.

Aber wie war das doch gleich wie­der mit dem soge­nann­ten „Blind­darm­kot“? Wozu ist er gut?

Die natür­li­che Ernäh­rung von Kanin­chen ist rela­tiv karg. Das Fut­ter ent­hält viel Roh­fa­ser und rela­tiv wenig Nähr­stof­fe. Die Roh­fa­ser ist für den Orga­nis­mus nicht ver­wert­bar.

Erst im Blind­darm der Kanin­chen leben Bak­te­ri­en, wel­che die Roh­fa­ser ver­dau­en kön­nen. Sie bil­den dar­aus ver­wert­ba­re Koh­len­hy­dra­te, Fett­säu­ren und Vit­ami­ne. Die­se Pro­duk­te kön­nen jedoch in den hin­te­ren Darm­ab­schnit­ten des Kanin­chens nicht mehr vom Kör­per auf­ge­nom­men wer­den. Daher wer­den sie zunächst in Form des Blind­darm­ko­tes aus­ge­schie­den. Die­sen erken­nen Kanin­chen­be­sit­zer ganz leicht, da er nicht aus ein­zel­nen Kugeln besteht wie der nor­ma­le Kot der Tie­re, son­dern aus zusam­men­ge­kleb­ten klei­ne­ren Kügel­chen, in der Form ähn­lich einer Wein­trau­be. Drum­rum ist eine Schleim­schicht gehüllt. Die­ser Kot ist etwas wei­cher als der nor­ma­le Kot der Tie­re, er riecht auch inten­si­ver, trotz­dem darf er nicht mit Durch­fall ver­wech­selt wer­den.

Nor­ma­ler­wei­se sieht man den Blind­darm­kot gar nicht. Die Tie­re fres­sen ihn direkt vom After weg wie­der auf. So kön­nen die neu gewon­ne­nen Nähr­stof­fe, ins­be­son­de­re auch die ent­hal­te­nen B-Vit­ami­ne, bei der zwei­ten Darm­pas­sa­ge im Dünn­darm auf­ge­nom­men und für den Kör­per ver­wert­bar gemacht wer­den.

Sieht man den Blind­darm­kot doch her­um­lie­gen, so gilt Vor­sicht: Mög­li­cher­wei­se kann ein Tier den Kot nicht auf­neh­men. Hin­ter­grund könn­ten Zahn­pro­ble­me oder wei­te­re Ursa­chen sein. Sehr dicke Kanin­chen oder gar Kanin­chen mit Arthro­se sind mög­li­cher­wei­se nicht beweg­lich genug, die wich­ti­gen Nähr­stof­fe auf­zu­neh­men. Auch Stress führt unter Umstän­den dazu, dass die Tie­re „kei­ne Zeit“ haben, den Kot wie­der auf­zu­neh­men.

Bleibt der Kot am After hän­gen und ver­klebt das Fell, ist dies ein Warn­zei­chen für eine Ver­dau­ungs­stö­rung, wie sie auch durch Hefepil­ze im Darm her­vor­ge­ru­fen wer­den kann. Dann soll­te der Tier­arzt hin­zu­ge­zo­gen wer­den, um eine Ver­schlim­me­rung des Zustan­des zu ver­mei­den.

Alle Jahre wieder - Tiere als Geschenk???

Es ist soweit, die Geschen­kela­wi­ne ist ins Rol­len gekom­men - und immer wie­der stellt sich für Sie im Zoo­fach­han­del die Fra­ge: was tun, wenn ein Tier als Weih­nachts­ge­schenk gekauft wer­den soll?

All­jähr­lich war­nen Tier­schutz­ver­ei­ni­gun­gen vor die­ser Pra­xis, vie­le Kun­den hal­ten sich auch an die Emp­feh­lun­gen… und dann gibt es eben noch die ande­ren… die dann vor Ihnen im Laden ste­hen mit ihrem Anlie­gen… und dann?

Es gibt eini­ge Mög­lich­kei­ten, kom­pe­tent und ver­ant­wor­tungs­voll mit die­sem The­ma umzu­ge­hen:

Zunächst ein­mal kann es ja sein, dass die Fami­lie sich schon lan­ge mit dem Gedan­ken aus­ein­an­der­setzt, ein oder meh­re­re Heim­tie­re anzu­schaf­fen. Dann wird Weih­nach­ten als Zeit­punkt für die beson­de­re, lang ersehn­te und gut vor­be­rei­te­te Ankunft der neu­en Fami­li­en­mit­glie­der geplant. Und war­um, bit­te schön, soll das nicht statt­fin­den kön­nen? In die­sem Fall kön­nen Sie dem Kun­den immer noch erklä­ren, was es in die­ser beson­de­ren Zeit zu beach­ten gibt und was Ihnen dabei am Her­zen liegt.

Haben Sie aber tat­säch­lich den Ein­druck, es han­delt sich um einen Kauf, von dem der Beschenk­te gar nichts ahnt, dür­fen Sie eine ande­re Vor­ge­hens­wei­se wäh­len.

In die­sem Fall kann zum Bei­spiel emp­foh­len wer­den, das pas­sen­de Zube­hör schon zu kau­fen. Ein gutes und aus­führ­li­ches Buch zum Tier darf natür­lich nicht feh­len, das stei­gert die Vor­freu­de! So kann immer­hin schon­mal die Behau­sung unter dem Baum prä­sen­tiert wer­den. Für die Tie­re selbst gibt es dann einen Gut­schein.

Gute Grün­de hier­für gibt es genug:

  • Nach Weih­nach­ten kom­men wie­der neue Tie­re in den Markt, die Aus­wahl ist viel grö­ßer.
  • Der Beschenk­te soll sich sei­ne Lieb­lings­tie­re selbst aus­su­chen dür­fen (spe­zi­ell für Kin­der ist das ein nicht zu unter­schät­zen­des ech­tes High­light, von dem sie noch lan­ge schwär­men!).
  • So kön­nen die Fei­er­ta­ge wie gewohnt ver­bracht wer­den und die Ein­ge­wöh­nung der Tie­re kann ganz in Ruhe in der ruhi­gen Zeit nach den Fei­er­ta­gen (oder nach dem Ski-Urlaub) statt­fin­den.
  • Sie sind es gewohnt, die neu­en Tier­be­sit­zer ganz per­sön­lich zu ihrem Tier zu bera­ten. Auch soll­ten Fra­gen des Besit­zers vor dem Kauf geklärt wer­den kön­nen.

Und nicht zuletzt kön­nen Sie durch­aus dar­auf hin­wei­sen, dass Sie dem Tier zulie­be davon abse­hen, zu Weih­nach­ten Tie­re als Geschen­ke zu ver­kau­fen. Die meis­ten Kun­den ver­ste­hen das inzwi­schen.

Also dann: sind Sie gut vor­be­rei­tet?

  • Es emp­fiehlt sich, in der hek­ti­schen Vor­weih­nachts­zeit schon ein paar emp­feh­lens­wer­te Ausstattungs-„Sets“ zusam­men­zu­stel­len, die dann qua­si mit­nah­me­be­reit sind.
  • Bespre­chen Sie sich mit Ihren Kol­le­gen (und natür­lich mit dem Chef), damit Sie alle die­sel­be Stra­te­gie ver­fol­gen.
  • Bewah­ren Sie Ruhe und ver­mei­den Sie, dem Kun­den Vor­hal­tun­gen zu machen. Er meint es in der Regel nur gut!

Pet-exper­ti­se wünscht eine schö­ne Advents­zeit!

 

Notfälle in der Kleinsäugeranlage - und erste Maßnahmen im Fall des Falles?

In den letz­ten Blog-Bei­trä­gen von pet-exper­ti­se wur­de dar­ge­stellt, wie ein Not­fall­ma­nage­ment in der Klein­säu­ger­an­la­ge aus­se­hen soll­te und wie man der­ar­ti­ge Not­fäl­le über­haupt erkennt.

In der Fol­ge stellt sich die Fra­ge: „Was tue ich, wenn…“?

Gleich vor­weg gesagt: KEINE Ers­te-Hil­fe-Maß­nah­me kann die Unter­su­chung durch einen Tier­arzt erset­zen oder erspa­ren. Es kann immer nur dar­um gehen, den Trans­port zum Tier­arzt vor­zu­be­rei­ten und in sehr dra­ma­ti­schen Fäl­len das Leben des Tie­res bis dahin zu ret­ten.

  • Ruhe bewah­ren ist das obers­te Gebot. Hek­tik hilft kei­nem Tier wei­ter.
  • Der Trans­port soll­te immer so scho­nend wie mög­lich erfol­gen und das Tier so wenig wie mög­lich bewegt wer­den. Die Lage­rung soll weich erfol­gen, also die Trans­port­box lie­ber noch mit einem Hand­tuch mehr aus­klei­den als sonst.
  • Sie ver­mu­ten einen Schock­zu­stand, das Tier ist unter­kühlt: das. Tier wird sach­te gewärmt, bei­spiels­wei­se mit einer Decke oder mit­tels einer Wärm­fla­sche oder einem Wär­me­kis­sen.
  • Offe­ne Wun­den: Ver­schmut­zun­gen kön­nen mit lau­war­mer NaCl-Lösung abge­spült wer­den. Aber ver­lie­ren Sie nicht all­zu­viel Zeit mit sol­chen Maß­nah­men. Decken Sie die Wun­de mit einem sau­be­ren und noch bes­ser mit einem ste­ri­len Tuch ab, damit kein wei­te­rer Schmutz hin­ein­kommt, wäh­rend das Tier zum Tier­arzt gebracht wird. Dafür soll­ten Sie immer einen klei­nen Ver­bands­kas­ten vor­rä­tig haben.

Nicht jeder Not­fall ist gleich drin­gend. Hier ein paar zeit­li­che Richt­wer­te:

  • Eine Behand­lung inner­halb von MINUTEN ist erfor­der­lich bei star­ken Blu­tun­gen. Hier kön­nen Sie einen Druck­ver­band anle­gen, das Tier muss auf dem schnells­ten Wege zum Tier­arzt.
  • Inner­halb einer STUNDE müs­sen Tie­re tier­ärzt­lich unter­sucht wer­den, wenn schwe­re Atem­not besteht oder wenn Sie Schock­sym­pto­me erken­nen. Auch Ver­gif­tun­gen und schwe­re Auf­blä­hun­gen sind lebens­be­droh­li­che Not­fäl­le.
  • Bis zur regu­lä­ren SPRECHSTUNDE des Tier­arz­tes, nie aber län­ger als 24 Stun­den, kann man gege­be­nen­falls war­ten bei klei­ne­ren Ver­let­zun­gen, Ver­wei­ge­rung der Fut­ter­auf­nah­me, sowie Infek­tio­nen ohne die oben beschrie­be­nen Alarm­zei­chen.

Ach­tung: Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie schwer die Sym­pto­me sind, ent­schei­den Sie sich auf jeden Fall für das sofor­ti­ge Hin­zu­zie­hen eines Tier­arz­tes! Wenn Sie die­sen tele­fo­nisch kon­tak­tie­ren, bevor Sie sich auf den Weg machen, kön­nen Sie ers­te Schrit­te zur Ver­sor­gung des kran­ken Tie­res bereits abklä­ren.

Tie­re zei­gen Schmer­zen und Lei­den nicht immer ein­deu­tig. Sei­en Sie sich des­sen im Inter­es­se Ihrer Schütz­lin­ge immer bewusst und ver­zich­ten Sie nicht auf tier­ärzt­li­che Behand­lun­gen.

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Notfälle in der Kleinsäugeranlage - und wie erkennt man diese?

In einem der letz­ten Blog-Bei­trä­ge bei pet-exper­ti­se ging es dar­um, im Fal­le von Not­fäl­len gut reagie­ren zu kön­nen und den Tie­ren eine tier­ärzt­li­che Ver­sor­gung zukom­men zu las­sen.

Doch wie erken­ne ich über­haupt einen sol­chen Not­fall?

Dies ein­zu­schät­zen, wird von einer sach­kun­di­gen Per­son, die im Zoo­fach­han­del arbei­tet, durch­aus erwar­tet. Dazu ist es unbe­dingt erfor­der­lich, die Tie­re täg­lich eine Wei­le in Ruhe zu beob­ach­ten. Dies droht im All­tags­stress im Markt lei­der manch­mal unter­zu­ge­hen.

Hier sind ein paar Hin­wei­se auf Erkran­kun­gen bei Klein­säu­gern, wie sie immer wie­der vor­kom­men:

  • All­ge­mei­ne Teil­nahms­lo­sig­keit: das Tier ist sehr ruhig und zurück­ge­zo­gen, inter­agiert nicht mit den Art­ge­nos­sen, ist an Fut­ter nicht inter­es­siert und bewegt sich kaum. Oft ist das Fell sol­cher Tie­re stumpf und strup­pig.
  • Man­geln­de Fut­ter­auf­nah­me: es han­delt sich um einen drin­gen­den Not­fall, wenn ein Klein­säu­ger län­ger als 24 Stun­den kein Fut­ter­auf­ge­nom­men hat! Was für den Men­schen erst­mal kein Pro­blem ist, führt beim Klein­säu­ger zu mas­si­ven Stoff­wech­sel­stö­run­gen, die dann töd­lich enden kön­nen.
  • Atem­be­schwer­den: ange­streng­te oder sehr schnel­le oder sehr lang­sa­me Atmung (der Ver­gleich mit ande­ren Tie­ren lohnt, wenn man sich nicht ganz sicher ist). Nasen­aus­fluss und wei­te­re Schnup­fen­sym­pto­me wie ver­kleb­te Augen o.ä. kön­nen ergän­zend hin­zu­kom­men.
  • Durch­fall: ist leicht zu erken­nen. Dann gilt es, her­aus­zu­fin­den, wel­che Tie­re betrof­fen sind. Eines? Meh­re­re? Alle? Und bit­te Ach­tung: es ist NICHT zuver­läs­sig mög­lich, aus der Beschaf­fen­heit oder dem Geruch des Durch­fall­ko­tes auf die genaue Ursa­che und Behand­lung zu schlie­ßen! Der Kot und das Tier müs­sen unter­sucht wer­den. Bei Durch­fall ver­lie­ren die Tie­re bezo­gen auf ihr Kör­per­ge­wicht sehr viel Flüs­sig­keit, die ersetzt wer­den muss.
  • Schock: höchs­te Eile ist gebo­ten, wenn ein Tier sehr teil­nahms­los erscheint, sich in Brust-Bauch- oder gar in Sei­ten­la­ge befin­det und dabei sehr flach und schnell oder sehr lang­sam atmet. Oft sind die­se Tie­re bereits unter­kühlt.
  • Ver­let­zun­gen aller Art, mit und ohne Blut. Nicht zu unter­schät­zen: Es ist schon vor­ge­kom­men, dass sogar Kno­chen­brü­che über län­ge­re Zeit uner­kannt blie­ben.
  • Schmerz­sym­pto­me: es han­delt sich immer um äußerst drin­gen­de Not­fäl­le, wenn Kanin­chen mit den Zäh­nen knir­schen oder gar schrei­en oder wenn sie im Zusam­men­hang mit ande­ren Anzei­chen von Unwohl­sein mit den Hin­ter­läu­fen cha­rak­te­ris­tisch auf den Boden klop­fen (sog. „Trom­mel­sucht“). Bei allen Klein­säu­gern sind eine zusam­men­ge­kau­er­te Hal­tung mit auf­ge­krümm­tem Rücken oder Krämp­fe in den Hin­ter­bei­nen ein drin­gen­des Alarm­si­gnal.
  • Abma­ge­rung: sie geschieht nicht von heu­te auf mor­gen, wird aber oft sehr spät ent­deckt und weist auf ein erns­tes gesund­heit­li­ches Pro­blem hin. Hier kann ein wei­te­res Abwar­ten schlim­me Kon­se­quen­zen haben.
  • Kopf­schief­hal­tung
  • Bewe­gungs­stö­run­gen: unsi­che­res Lau­fen, Schwan­ken, Läh­mungs­er­schei­nun­gen einer oder meh­re­rer Glied­ma­ßen
  • Krampf­an­fäl­le: kön­nen aus­se­hen wie hef­ti­ges Krat­zen oder Zucken oder Zit­tern

In jedem Fall soll­ten ALLE Tie­re des Bestan­des auf etwai­ge Sym­pto­me unter­sucht wer­den. Nur zu oft pas­siert es, dass ein Tier behan­delt wird, um dann spä­ter fest­zu­stel­len, dass noch wei­te­re Tie­rer­krankt sind. Dann fin­det ein wei­te­rer Tier­arzt­be­such statt, der ver­meid­bar gewe­sen wäre.