A bis Z - Axolotl

Axo­lotl (Amby­sto­ma mexi­ca­num) erfreu­en sich gro­ßer Beliebt­heit. Sie stam­men aus Mexi­ko, wo sie in sump­fi­gen Berei­chen von Seen und in Kanä­len leben.

Ent­spre­chend der dort vor­herr­schen­den Bedin­gun­gen benö­ti­gen sie im Aqua­ri­um eine gute Was­ser­qua­li­tät und aus­rei­chend Sauer­stoff. Die Tie­re ver­tra­gen kein Chlor und Kup­fer sowie kei­ne Schwer­me­tal­le. Ach­tung: auf Was­ser­auf­be­rei­ter, die auf Basis von DMSO (Dime­thyl­sul­foxid) oder EDTA (Ethy­len­dia­min­te­tra­ace­tat) wir­ken, reagie­ren man­che Axo­lotl emp­find­lich!

Die Was­ser­tem­pe­ra­tu­ren lie­gen für die Axo­lot­l­hal­tung idea­ler­wei­se zwi­schen 12 und 20 Grad Cel­si­us. Die 20-Grad-Mar­ke darf nicht lang über­schrit­ten wer­den, da die Tie­re sonst Stress erlei­den und gesund­heit­lich geschwächt wer­den.

Über den Boden­grund für Axo­lotl wird immer wie­der dis­ku­tiert, da die Tie­re unter Umstän­den ein wenig davon mit ihrem Fut­ter auf­neh­men. Inso­fern soll­te er, wenn Kies ver­wen­det wird, mög­lichst klein­kör­nig und vor allen Din­gen abge­run­det sein. Alter­na­tiv kann eine Fil­ter­mat­te auf dem Boden als Unter­grund aus­ge­legt wer­den.

Ein Axo­lotl-Becken für zwei oder drei Tie­re soll­te 100 cm Kan­ten­län­ge auf­wei­sen, es darf ger­ne auch grö­ßer gewählt wer­den. Unter­schlupf­mög­lich­kei­ten aus Stein­auf­bau­ten, Röh­ren oder Wur­zeln gehö­ren unbe­dingt hin­ein. Robus­te Was­ser­pflan­zen sind eben­falls emp­feh­lens­wert, ins­be­son­de­re da sie für Beschat­tung des Beckens sor­gen (in der Natur über­nimmt das das natür­li­che Algen­wachs­tum in den Lebens­räu­men, aber das ist im Aqua­ri­um und in der Ver­kaufs­an­la­ge ja nicht so schick…).

Die Licht­dau­er beträgt 10 bis 12 Stun­den pro Tag. An die­ser Stel­le sei erwähnt, dass Axo­lotl däm­me­rungs- und nacht­ak­tiv sind!

Mit Fischen soll­ten Axo­lotl nicht ver­ge­sell­schaf­tet wer­den - es herrscht Ver­let­zungs­ge­fahr durch das Anfres­sen der außen­lie­gen­den Kie­men durch die Fische und für die Fische besteht ein nicht gerin­ges Risi­ko, von den Axo­lotln gefres­sen zu wer­den. Neben Fischen ste­hen Lar­ven, Wür­mer und der­glei­chen auf dem Spei­se­plan. Im Aqua­ri­um wer­den  Frost­fut­ter und Fisch­fut­ter ger­ne genom­men. Auch hier zählt die Abwechs­lung, um eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung zu gewähr­leis­ten. Das gewähl­te Fut­ter soll­te zu Boden sin­ken - meist neh­men die Tie­re es dort erst auf.

Adul­te Tie­re wer­den alle 3 bis 4 Tage gefüt­tert, Jung­tie­re bis etwa zur Grö­ße von 12 cm bekom­men täg­lich oder spä­tes­tens alle zwei Tage Fut­ter ange­bo­ten, das in der Regel auch gie­rig ver­schlun­gen wird.

Um die bio­lo­gi­sche Beson­der­heit die­ser Tie­re geht es in einem der nächs­ten Blog­bei­trä­ge bei pet-exper­ti­se.