Fische – Stress erkennen

Im letzten Blog-Beitrag ging es darum, was Stress für Fische bedeutet. Für uns ist es aber sehr wichtig, Stress bei Fischen erst einmal zu erkennen und damit den Kunden vermitteln zu können, wie sie Stressanzeichen bei ihren Tieren zuhause erkennen. Dies schafft die Grundlage für einen gesunden Fischbesatz und der Aquarianer kann sein Hobby unbeschwert genießen.

Bei folgenden Anzeichen lohnt es sich besonders, nach Ursachen für Stress zu forschen. Diese Fragen eignen sich auch für Ihr Kundengespräch, wenn Sie wissen möchten, ob Stress die Ursache für Probleme im Kundenaquarium sein könnte.

  • Erscheinen die  Fische deutlich hyperaktiv und aufgeregt oder im Gegenteil sehr ruhig und eher schon schläfrig?
  • Halten sich die Fische entgegen ihrer Gewohnheit an ungewöhnlichen Stellen im Aquarium auf (auffällig an der Oberfläche oder am Boden)?
  • Klemmen die Fische die Flossen?
  • Versuchen die Fische, aus dem Wasser zu springen?
  • Scheuern sich die Fische an Oberflächen im Aquarium? (Dazu ist eine etwas längere genaue Beobachtung nötig)
  • Haben die Fische einen veränderten Appetit? Nehmen sie mehr oder weniger Futter als gewöhnlich auf?
  • Zeigt sich ein Gewichtsverlust oder eine Veränderung der Körperform?
  • Sind Farbveränderungen zu beobachten (Ist die Körperoberfläche zum Beispiel blasser oder sind dunklere Stellen erkennbar)?
  • Erscheint die Hautoberfläche einheitlich glatt oder sind Verletzungen oder Unebenheiten zu erkennen?
  • Sind Fische erkrankt oder gestorben? Wie viele und welche?

Manchmal tun sich die Kunden schwer, Auffälligkeiten in eigene Worte zu fassen. Oder sie wissen nicht, auf welche Beobachtungen es ankommt. Mit Fragen wie den oben genannten können sie in der Regel gut helfen und sich selbst einen Eindruck verschaffen.

Niemals vergessen: Stress ist bei Aquarienfischen nach wie vor die Nummer Eins unter den Todesursachen!